ÖAAB

GEMEINSAM. ZUKUNFT. GESTALTEN.

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Peter Pfeiler

Jede politische Organisation erhöht ihre Durchsetzungskraft mit einer starken Mitgliederstruktur. Je mehr Mitglieder wir als NÖAAB haben, desto stärker ist unsere Einflussnahme auf die Politik auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene, in Interessensvertretungen oder Betrieben. Nur unser gemeinsamer Einsatz macht uns zu dem, was wir sind: Ein wichtiger Partner in Arbeitnehmer- und Sozialfragen.

Pendlerpauschale: Wichtige Informationen für Pendler »

Der NÖAAB bietet viele Vorteile:

– Starkes Netzwerk und tragfähige Strukturen
– Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung
– Bildungsangebote
– Politische Mitbestimmung in der größten Denkwerkstatt des Landes
– Informationsservice zu Gesundheit, Bildung, Sicherheit, Familien, Wohnbau
– Exklusive Informationen zu aktuellen politischen Entwicklungen
– Hilfreiche Vergünstigungen bei unseren Partnern

Das haben wir Durchgesetzt:

– Gratiskindergarten für alle ab 2,5 Jahren
– Wohnbauförderung – einfach.sozial.natürlich
– 45 Jahre sind genug („Hacklerregelung“)
– Abfertigung neu
– Steuerreform zur Entlastung des Mittelstandes
– Lehre mit Matura und Facharbeiterausbildung
– Bildungsförderung
– Sicherung und Ausbau der Gesundheitsversorgung durch die NÖ Landeskliniken
– NÖ Pflegemodell
– Umwelt- und Ökologieprogramme
– Vereins- Kultur- und Brauchtumsförderung
– Sportland NÖ: Breiten- und Spitzensportinitiativen
– Ausbau der sozialen Hilfsorganisationen

Viele Pendler verschenken Geld!

Vergessen Sie nicht, ihre Förderungen rechtzeitig zu beantragen und sich beim ÖAAB zu informieren.

Pendlerpauschale

Wer hat Anspruch?

Nur jene, die mindestens 11 mal monatlich zur Arbeit pendeln. Urlaub und Krankenstand sind dabei nicht zu berücksichtigen. Berufstätige zahlen durch die Pendlerpauschale weniger Lohnsteuer. Der ÖAAB kritisiert, dass all jene, die weniger als 1.200 Euro brutto verdienen, die Pendlerpauschale nicht voll erhalten – sondern nur als Negativsteuer bis zur max. Höhe von 240 Euro.

Die Pendlerpauschale wird mit dem L34 Formular beim Dienstgeber beantragt und folglich beim Gehalt mitberücksichtigt. Bei der Arbeitnehmer-Veranlagung kann man die Pendlerpauschale auch bis zu 5 Jahre rückwirkend unter Werbungskosten geltend machen.

Große Pendlerpauschale erhält man ab 2 km Arbeitsweg, wenn die Benützung von Öffis an mehr als der Hälfte aller Arbeitstagen unmöglich ist, sowie bei Bereitschaftsdienst (auf Abruf).

Kleine Pendlerpauschale steht erst ab 20 km Arbeitsweg zu, sobald man mit Öffis zur Arbeit fahren kann.

Unzumutbar ist ein öffentliches Verkehrsmittel, wenn folgende Wegzeiten überschritten werden: unter 20 km Wegstrecke (1 ½ Std), ab 20 km (2 Std) ab 40 km (2 ½ Std). Ist die Wegzeit bei Hin- und Rückfahrt unterschiedlich lang, dann wird die längere Wegzeit gewertet.

Als Wegzeit gilt die Zeit vom Verlassen der Wohnung bis zum Arbeitsbeginn. Wer keine Gleitzeit hat und z.B. zu früh in der Firma ist, kann die Wartezeit bis Arbeitsbeginn als Wegzeit definieren.

Wer ein Dienstfahrzeug hat, kann auch die Pendlerpauschale beantragen.

Bei mehreren Wohnsitzen gilt die kürzeste Entfernung zur Arbeitsstätte!

Tipps für Fernpendler mit zweitem Wohnsitz:

Doppelte Haushaltsführung
Wer weiter als 120 Kilometer vom Familienwohnsitz entfernt arbeitet und eine
Zweitwohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes benötigt, kann die Miet- und
Betriebskosten, sowie Einrichtungskosten (je nach örtlichen Gegebenheiten) bis zu einer Höhe von 2.200 Euro monatlich als Werbungskosten absetzen.

Familienheimfahrten
Weiters können Aufwendungen für Familienheimfahrten bis zu einem Höchstbetrag von 244,25 Euro (bis Juni 2008) bzw. von 281 Euro pro Monat (ab 1. Juli 2008) zusätzlich geltend gemacht werden. Als Fahrtkosten sind die Aufwendungen für das jeweils benützte Verkehrsmittel zu berücksichtigen (z.B. Bahnkarte, Kilometergeld). Pro Woche darf nur eine Heimfahrt veranschlagt werden.

Hinweis:
– Verheiratete oder in eheähnlicher Gemeinschaft (auch ohne Kind) Lebende können diesen Steuervorteil auf Dauer absetzen, wenn die Partnerin und der Partner mehr als 2.200 Euro pro Jahr verdient.

– Ist die Partnerin oder der Partner nicht berufstätig, kann die doppelte Haushaltsführung in der Regel nur für eine Dauer von zwei Jahren beansprucht werden.

– Bei Alleinstehenden ist sie mit etwa sechs Monaten befristet.

– In Ausnahmefällen (z.B. in Berufszweigen mit hoher Fluktuation wie im Baugewerbe; bei befristeten Arbeitsverhältnissen; pflegebedürftigen Angehörigen; ausländischem Familienwohnsitz oder fremdenrechtlichen Zuzugsbeschränkungen) kann auch ein längerer Zeitraum gerechtfertigt sein.

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