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Madeira 2018 Tag 5

Nachdem in der Nacht ein Sturmtief über die Insel gezogen ist und es fast den ganzen Tag weiterregnet können wir die fahrt zum dritthöchsten Berg der Insel, den Pico de Arieiro nicht machen. Wir besuchen daher die Forellenzuchtanstalt in Ribeiro Frio wo auch eine Station der Umweltpolizei untergebracht ist. Weiter führt uns der Weg an die steile Nordküste nach Porto da Cruz und Santana wo noch immer die bekannten Strohgedecken Häuser stehen und in seltenen fällen auch noch als Wohnhaus genutzt werden. Über die kurvenreiche und enge Landstraße fahren wir noch in Richtung Ostspitze der Insel. Auch der ehemalige Walfangort Canical liegt im Osten der Insel. Seit 1964 werden in Portugal keine Wale mehr gejagt dafür wurde der Hafen zum Frachthafen für die ganze Insel ausgebaut. und an das Schnellstraßennetz angeschlossen. Das war nur mit Tunneln möglich. Auch der Großteil der Fischfangflotte liegt hier vor Anker. Über der Passo Bordello führt uns der Weg nach Santo da Serra wo jeden Sonntag ein Bauernmarkt stattfindet. Bei starkem Regen sind diesmal nicht so viele Menschen unterwegs aber wir haben im Zelt von „Tante Rita“ die in der Gegend berühmten und geschätzten Grillhühner bestellt. Das sind Hühnerteile die in einer Marinade aus Landwein und Knoblauch und einigen geheimgehaltenen Zutaten eingelegt werden bevor sie am Holzkohlenfeuer gegrillt werden. Dazu gibt es Bolo de Caco und Landwein der fast wie Uhudler schmeckt. Nach reichlichen Essen fahren wir zurück ins Hotel.