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Tempo 80 auf der A2 – Update

—- Update: Die Antworten der politischen Parteien zu Tempo 80 sind bereits im Bürgermeister-Blog nachzulesen.

Der Autobahnabschnitt „Wiener Neudorf“ ist der meistbefahrene und meistbelastete in Österreich mit Tempo 130. Zuerst haben wir die Auswirkungen auf die Wohngebiete nördlich der Haupt- und Bahnstraße untersuchen lassen und dann in einem zweiten Schritt – allerdings gegen die Stimmen der Orts-SPÖ – die weiteren Wohngebiete. Die Gutachten belegen eindeutig, dass über 2.000 Menschen täglich von Lärmgrenzwert-Überschreitungen betroffen sind und alle 9.400 Wiener NeudorferInnen von Schadstoffen und Feinstaub gefährdet werden – und hier vor allem die Kinder. Tempo 80 würde sofort eine erhebliche Abhilfe schaffen.

Trotzdem weigert sich unverständlicherweise der zuständige Verkehrsminister Mag. Leichtfried (SPÖ) tätig zu werden. Statt den Betroffenen umgehend zu helfen, hat das Ministerium beschlossen, einen Rechtsstreit mit der Gemeinde auszutragen. Offenbar hofft das Ministerium, dass uns der lange Atem und  vor allem die Geldmittel dafür ausgehen werden. GANZ SICHER NICHT!

Mittlerweile liegt unser Ansuchen um Geschwindigkeitsreduktion beim Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof. Bei Redaktionsschluss lag noch kein Ergebnis vor.

Dessen ungeachtet hat Bgm. Herbert Janschka die Spitzenkandidaten der größten wahlwerbenden Gruppierungen für die Nationalratswahl angeschrieben und um ihre Stellungnahmen ersucht, wie sie mit dem Thema umgehen werden, sollte einer ihrer Vertrauensleute zukünftig Verantwortung im Verkehrsministerium übernehmen.

Die Sichtweise der SPÖ ist durch die Handlungen ihres Verkehrsministers Mag. Leichtfried leider bereits hinlänglich bekannt.