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Lärmbelastung durch A2 noch viel schlimmer. Über 3.000 Wiener Neudorfer/-innen betroffen!

GR Irene Orchard

Der erste Teil des Lärmgutachtens, das wir bei Ziviltechniker DI Kaufmann in Auftrag gegeben haben, betrifft den Teilbereich nördlich des Mödlingbaches und ist fertig. Am zweiten Teil wird noch gearbeitet. Wir erwarten noch diesen Monat einen Bericht.

Das Ergebnis des ersten Teiles des Lärmgutachtens lässt sich mit einem Satz des Gutachtens vom 28. Februar zusammenfassen.Darin steht wörtlich: „Insgesamt liegen 670 Wohnhäuser über dem Nachtgrenzwert, wobei 192 davon mit über 55 dB einer gesundheitsgefährdenden Belastung ausgesetzt sind“

Da auch die Tagesgrenzwerte deutlich überschritten werden, sind auch Schule und Kindergärten von den Belastungen betroffen. Die angesprochenen 670 Wohnhäuser liegen hauptsächlich in der Mitterfeld- und Friedenssiedlung, aber auch in der Linkegasse und selbst am Reisenbauer-Ring. Insgesamt sind mehr als 3.000 WienerNeudorfer/-innen betroffen und nicht nur einige wenige, wie die SPÖ zynisch veröffentlicht hat, weil dort der Baugrund günstig war. Und darin ist der Ortsteil südlich des Mödlingbaches noch gar nicht berücksichtigt. DI Kaufmann hat Maßnahmen niedergeschrieben (Temporeduktion, Verbesserung der Lärmschutzwände), die eine deutliche Verbesserung ergeben würden.

Bgm. Janschka hat auch bereits die neue Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner und Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf eingeschaltet. Ende März ist es zu einem Termin zwischen der Gemeindeführung und beiden Vorständen der ASFINAG gekommen, der sehr positiv verlaufen ist. Der Austausch der desolaten Lärmschutzwand entlang der A2 soll 2018 stattfinden. Wir sind dabei, einen besseren und höheren Lärmschutz zu verhandeln. Ein weiteres Gespräch wird demnächst stattfinden. Insgesamt kann gesagt werden, dass vom Lärm der Autobahn ca. 3.500 Wiener Neudorfer/-innen betroffen sind, von den Schadstoffen und dem Feinstaub alle 9.400.