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Madeirareise Sonntag 19.01.2014

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An einem typischen Madeirensischen Wintertag fahren wir an die Nordküste. Sonnenschein, Wolken und Regenschauer wechseln Image00006Image00008bei fast 20° im fünf Minuten Takt. Durch viele Tunnels führt uns der Bus zu den Grotten von Sao Vincente, einer Lavastromhöhle die im Jahr 1857 entdeckt wurde seit 1995 für Touristen geöffnet ist. In geringen Abstand münden hier fünf Gaskanäle in das enge Tal von Sao Vincente In diesen Kanälen die einmal einen Durchmesser von etwa 4 – 5 Meter hatten ist bei späteren Eruptionen die flüssige Lava aus dem Erdinneren geronnen bis der Lavastrom so abgekühlt war das die Lava erstarrt ist. Auch das erstarrte Ende einer Lavazunge ist zu sehen. Dieses Ende nennen die Portugiesen „Schokoladepudding“. Auch ein Film über die Entstehung der Inselgruppe ist zu sehen. Danach fahren wir das kurze Stück Zentrum von Restaurant  „Ferro velho“ nehmen wir noch einen Kaffee und dann sehen wir uns die Kirche an die innen mit vielen Bilden reich geschmückt ist. Weiter führt uns der Weg an die Küste. Hier sehen wir viel höher Wellen als an der Südseite  und in diesem Bereich sind oft Surfer  unterwegs und warten auf die manchmal riesigen Wellen. Der Küste entlang führt mittlerweile eine zweispurige Straße mit vielen Image00007Tunneln aber bis vor wenigen Jahren bestand die Verbindung zwischen Sao Vincente und Porto Moniz aus einer sehr schmalen Straße und die Fahrt war ein echtes Abenteuer. In Seixal biegen wir in ein schmales Tal und die gewundene Bergstraße führt uns zu einem Urtypischen Gasthaus dessen Spezialität gegrillte Forellen sind. Die Fische kommen ganz frisch aus den wenige Meter entfernten Zuchtbecken und werden mit einer Paste bestrichen und im Holzofen Image00010gegrillt. Schmecken ausgezeichnet und haben fast keine Gräten. Nach dem wohlschmeckenden Mittagessen geht es wieder zur Küste und weiter nach Porto Moniz mit den berühmten Meeresschwimmbecken.  Diese Becken füllen sich bei Flut und haben dann während der Ebbe Zeit in der Sonne das Wasser zu erwärmen. Dort  ist eigentlich immer Badebetrieb außer das Bad muss wegen  Sturmgefahr und zu hoher Wellen, so wie heute, gesperrt werden.  Durch viele kleine Weingärten geht die Fahrt weiter zur Hochebene „Paul da Serra“ die zwischen 1400 und 1500 Meter Seehöhe hat. Leider fahren wir oben durch dichte Wolken und die Temperatur sinkt auf 9° ab. Das letzte Stück der Straße zum „Encumenadapass“ ist gesperrt. So müssen auf einer schmalen Straße an die Südküste hinunter fahren und ab 1000 Metern sind wir unter der Wolkengrenze und es wird wieder wärmer. Mit fast einstündiger Verspätung erreichen wir unser Hotel  und ein interessanter Tag geht zu Ende.Image00009