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Die Reise nach Madeira Freitag 17 Januar

Kurz war die Nacht aber das Frühstück erwartet uns zu einem wunderschönen Tag auf der Frühlingsinsel. Unser FühreImage00002r bringt uns durch die Hauptgeschäftsstraße von Funchal zur Markthalle. Zuerst wird in der Fischhalle über eine große Zahl an unterschiedlichen Fischen gestaunt.  Am auffälligsten ist der schwarze Image00001Degenfisch der hier Espada heißt und aus kaum vorstellbaren tiefen des Meeres geangelt wird. Die Fangleinen für diese Spezialität der Insel sind über 1000 Meter lang und es erfordert viel Können und Geduld um den Fisch an die Oberfläche zu bringen. Durch den Druckunterschied hat der Fisch wenn er in das Boot gehoben wird keine Innereien mehr und muss nur mehr außen geputzt werden. Danach wird er von der Mittelgräte geschnitten und kann völlig Grätenfrei zu köstlichen Fischgerichten verarbeitet werden. Weiter geht es durch die Markthalle in der am Freitag Hochbetrieb ist und viele Bauern ihre Produkte verkaufen. Gemüse und Obst in einer  riesigen Auswahl machen es nicht leicht ohne Einkauf wieder aus der Halle zu kommen. Von der Markthalle sind es nur wenige Schritte zur SeilbaImage00005hnstation und die Gondel bringen uns nach Monte. Ein Rundgang durch den Monte Palace Garden, einem von 13 Botanischen Gärten auf Madeira. In der Ausstellungshalle ist eine Ausstellung zeitgenössischer Steinkünstler aus Zimbabwe zu sehen. Über viele Serpentinen führt der Weg vorbei an Wasserfällen und einer Vielzahl exotischer Bäume  und Pflanzen zu einem großen Teich mit riesigen Koi-Karpfen.  Auch ein Orchidengarten kann bestaunt werden. Nach einer kurzen Rast gehen wir den Berg wieder hinauf um zur Kirche von Monte zu gelangen. Zu dieser Kirche führt eine Treppe steil hinauf und von unten ist es ein beeindruckendes Bild das sich dem Besucher bietet. In einem Seitenschiff der Kirche befindet sich der Sarg des letzten  österreichischen Kaisers Karl den 1. Der vor fast einhundert Jahren in Monte gestorben ist. Anschließend fahren wir mit der Seilbahn wieder  nach Funchal und es folgt ein Rundgang durch die „Zona Velha“  dem sehr alten Stadtteil Santa Maria. In diesem Teil der Stadt wird mit Image00006viel Aufwand und finanziellen Mitteln eine „Wiederbelebung“ versucht und in großen Bereichen ist das gut gelungen und es gibt eine Vielzahl von Restaurants aber auch Geschäfte und Galerien findet man hier. Zum Abendessen Teilt sich unsere Gruppe und jeder sucht sich das Restaurant wo jeder hofft daß sein Geschmack getroffen wird. Der Espada ist überall ausgezeichnet. Und schon ist der erste Tag vorbei.Image00007Image00008