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BRÜNDLBRÜCKE WIRD UMGEPLANT!

Wir haben Sie in unserer letzten Aussendung darüber informiert, dass die neue Bründlbrücke von der SPÖ im Alleingang zu schmal und der Zugang zu steil geplant wurde. Das hätte bedeutet, dass die Brücke nicht barrierefrei, sprich: behinderten- und altersgerecht gebaut worden wäre und dass Radfahrer nicht über die Brücke hätten fahren dürfen, sondern hätten absteigen und das Rad schieben müssen. Die Praxis zeigt, dass das nicht gemacht wird. Die Opposition wurde in das Projekt nicht eingebunden. Der dafür gebildete Ausschuss durfte nicht tagen. So haben wir erst kurz von der Gemeinderatssitzung, in der das Projekt „durchgepeitscht“ werden sollte, davon erfahren. Nach einer heftigen Diskussion wurde der Tagesordnungspunkt abgesetzt.

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Jetzt wurde in gemeinsamen Gesprächen mit dem Planer und dem Bauamt die Brücke umgeplant. Nach dem SPÖ-Vorschlag hätte die Brücke nur eine Breite von 2 Meter gehabt. Nunmehr wird die vom Gesetz vorgeschriebene Normbreite von 2,50 Meter eingehalten. Der Zugang zur Brücke von der Mühlgasse wird so abgeflacht, dass auch gehbehinderte Mitbürger und Menschen, die in einem Rollstuhl sitzen oder einen Rollator benötigen, die Brücke überqueren können.

Die falsche Planung bewirkt nunmehr eine völlig unnötige längere Bauzeit. Eine Behelfsbrücke hätte von vorne herein mitgeplant werden müssen. Aufgrund der Baustellen-Situation ist es jetzt unmöglich, eine Übergangslösung anzubieten.

Natürlich ist dieser SPÖ-Pfusch ärgerlich, aber immerhin ist es letztlich gelungen, ein Bauwerk, das mehr als 50 Jahre Bestand haben sollte, nunmehr in einer richtigen Planung zu beauftragen.