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Bürgermeister-Rubrik sorgt für Aufregung

Mitteilungsblatt 5-13033Unser Bürgermeister versteht die Welt nicht mehr. Da hat er die absolute Mehrheit und trotzdem nicht das Sagen. Da verspricht er den Projektbetreibern des IZ-Nord großspurig seine Unterstützung als absolut regierender Bürgermeister – und dann zählt das plötzlich nichts. Weil erstens die Opposition dagegen wettert, obwohl die eigentlich nichts mitzureden hat. Und dann erhebt sich auch noch die Bevölkerung, die ihn zwar alle 5 Jahre wählen soll, aber dann gefälligst zu kuschen hat. Und dann fallen ihm sogar noch die eigenen Gemeinderäte um, deren Gemeinderatskarriere vorrangig von seinen Sympathiewerten abhängt.

Dass das frustet, mag verständlich sein. Aber sein Artikel in der Mai-Ausgabe des Gemeindeblattes ist nicht nur historisch falsch, extrem absurd und beleidigend, sondern auch schlichtweg inakzeptabel und eines Bürgermeisters unwürdig! Zuerst lädt er gemeinsam mit den Projektbetreibern des IZ-Nord zu einer Bürgerversammlung ein und ersucht alle, dass sie ihre Meinung sagen. Dann sagen sie zwar ihre Meinung, aber nicht die, die der Bürgermeister hören möchte. Seinen Frust schreibt er sich dann in seiner Rubrik im Amtlichen Mitteilungsblatt in einer völlig inakzeptablen Art und Weise von der Seele. Dass er die Menschen, die bei der Info-Veranstaltung im Freizeitzentrum ihre Sorge um die Wohn- und Lebensqualität unseres Ortes artikuliert haben, in seinem Artikel derart herabwürdigt und beleidigt und mit Aktivisten des Austrofaschismus gleichsetzt, kann und darf nicht geduldet werden. Ein Bürgermeister, der so offensichtlich hinter den Wünschen von Bauprojektsbetreibern steht und seine Bevölkerung derart beschimpft und beleidigt, muss sich die Frage gefallen lassen, ob er noch auf der richtigen Seite steht.