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IZ-Nord-Anbindung: Ein klares NEIN der Wiener NeudorferInnen

Über 1.400 Unterschriften gegen die Anbindung des IZ-Nord über den Freizeitpark Reisenbauer-Ring haben unseren Bürgermeister nicht überzeugt. So wurde zu einer Informationsveranstaltung am 11. April ins Freizeitzentrum eingeladen. Die SPÖ hoffte, dass es den Projektbetreibern gelingen wird, die Bevölkerung von der Zufahrtsvariante zu überzeugen. Das ist gehörig in die Hose gegangen. 700 interessierte Wiener NeudorferInnen gaben ein eindeutiges Votum ab. Bis auf eine einzige Ausnahme waren alle Wortmeldungen gegen diese Variante. Bei einer spontanen Abstimmung, wer im Saal gegen dieses Projekt wäre, gingen nahezu alle Hände in die Höhe.

Nach dieser Informationsveranstaltung ist klar: Bei der Bevölkerung ist dieses Projekt eindeutig durchgefallen. Jene Gemeinderäte, die sich jetzt noch immer für diese Zufahrtsvariante stark machen, werden bei der nächsten Gemeinderatswahl die Rechnung präsentiert bekommen. Das war aus den Wortmeldungen eindeutig zu entnehmen.

Zusammengefasst kann festgehalten werden, dass die Projektbetreiber zwar ständig betonen, ihre Hausaufgaben gemacht zu haben, aber dass viele verkehrstechnische Fragen völlig ungeklärt blieben. Es steht zu befürchten, dass sich diese Variante, sollte sie gegen den Willen der Bevölkerung von den SPÖ-Gemeinderäten durchgepeitscht werden, nicht nur für den Reisenbauer-Ring, sondern für viele Ortsteile negativ auswirken wird.

Am Montag, den 29. April folgt um 19.00 Uhr die alles entscheidende Gemeinderatssitzung. Bei dieser Sitzung werden sich die Gemeinderäte entscheiden müssen, welche Interessen sie vertreten – die der BürgerInnen, von denen sie gewählt wurden, oder nur die der Projektbetreiber.

Unsere Fraktion, aber auch das UFO und die FPÖ haben sich längst entschieden: Wir werden gemeinsam dieses Projekt ablehnen. Aber natürlich kann die SPÖ mit ihrer absoluten Mehrheit das Projekt gegen die Opposition und gegen den Wunsch der Bevölkerung realisieren lassen.