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2013: Hauptzufahrt ins IZ-NORD durch den Freizeitpark geplant!

© ÖVP Wiener Neudorf


Viele Wiener NeudorferInnen, die am Reisenbauer-Ring wohnen, haben erst durch unser letztes INFO erfahren, dass die Hauptzufahrt zum IZ-NORD durch ihren Freizeitpark geplant ist. Die Grundeigentümer und Projektbetreiber wollen Kosten sparen und das Betriebsgebiet so rasch wie möglich aufschließen. Das ist mit der Reisenbauer-Ring-Variante am besten möglich. Dass damit noch mehr Verkehr und Belastung in den Ort gebracht wird, ist Bgm. Wöhrleitner egal, der bereits seine Zustimmung zu diesen Plänen gegeben hat. Seit dem Erscheinen unseres letzten Informationsblattes erhielten wir verständlicherweise viele Anrufe und E-Mails, mit der Frage was getan werden muss, um diese absonderliche Idee zu verhindern!

Wir werden dieses Thema bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 3. Dezember um 19.00 Uhr auf die Tagesordnung bringen. Sollte die SPÖ weiterhin auf einer Zufahrt durch den Freizeitpark-Reisenbauer-Ring beharren, dann werden wir uns gemeinsame mit der Bevölkerung weitere Schritte überlegen!

Kann das IZ-Nord eigentlich so ohne weiteres verbaut werden?

NEIN: Die vorherige UFO/ÖVP-Gemeinderegierung unter dem damaligen Bürgermeister Herbert Janschka hat 2005 mit den Grundeigentümern und der NÖ Landesregierung Auflagen (sogenannte Freigabebedingungen) ausgearbeitet, die vor einer Verbauung erfüllt sein müssen. Insbesondere muss vorab ein Generalverkehrsplan mit spürbaren Verbesserungen der Lärm- und Abgassituation für uns Wiener NeudorferInnen ausgearbeitet werden.

Problem: Die SPÖ kann mit ihrer absoluten Mehrheit einen „Pseudo“ Generalverkehrsplan genehmigen, die Freigabebedingungen für Null und Nichtig erklären und damit den Startschuss für eine Verbauung – ohne Verbesserung für uns Neudorfer – geben.

Warum die Zufahrt über den Freizeitpark Reisenbauer-Ring?

Das IZ-NORD soll sowohl über die B17 als auch über die A2 angebunden werden. Eine Genehmigung für eine Zufahrt über eine Autobahn ist ein kompliziertes Verfahren, dauert viele Jahre und für die Projektbetreiber zu lange. Eine Genehmigung für eine Zufahrt über die B17 kann hingegen rascher erfolgen, wobei eine direkte Zufahrt aufgrund der Badner- Bahn-Trasse nicht möglich ist. Es muss also eine Lösung über einen Tunnel unter der Badner-Bahn gefunden werden. Dazu braucht es Platz. Da der Freizeitpark Reisenbauer-Ring der Gemeinde gehört, bedarf es nur der Zustimmung des Gemeinderates. Das ist für die Projektbetreiber der einfachste Weg, zumal sich Bürgermeister Wöhrleitner schon klar für diese Variante ausgesprochen hat. Weil die SPÖ die absolute Mehrheit im Gemeinderat hat, ist wieder einmal „Feuer am Dach“.

Welche Möglichkeiten gibt es für uns?

  • 1. Wir beantragen bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 3. Dezember, dass die Zufahrt über den Freizeitpark-Reisenbauer-Ring kategorisch ablehnt wird!
  • 2. Sollte Punkt 1. nicht funktionieren, werden wir eine Unterschriftenaktion starten, um dem Bürgermeister und der SPÖ zu beweisen, dass die Bevölkerung die Zufahrt zum IZ-NORD über den Freizeitpark-Reisenbauer-Ring ablehnt!
  • 3. Sollte auch das nicht zu einem Einlenken führen, dann werden wir eine „bindende“ Volksbefragung zu diesem Thema verlangen!

KÄMPFEN WIR GEMEINSAM GEGEN EINE WEITERE ZUNAHME DES VERKEHRS IM ORTSGEBIET!