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IZ-NORD: Gespräche mit Vertretern der Grundeigentümer

Im Gegensatz zur Orts-SPÖ, die jedes Gespräch mit uns zum Thema verweigert und alle Oppositionsargumente niederstimmt, haben die Vertreter der Grundeigentümer des IZ-Nord aktiv das Gespräch mit unserem Fraktionssprecher, Herbert Janschka, gesucht. Offenbar haben unsere Aussendungen und der Informationsabend Wirkung gezeigt. Zwischenzeitig haben zwei Treffen stattgefunden, um zu beraten, unter welchen Voraussetzungen eine gemeinsame Lösung im Gemeinderat möglich ist.

Herbert Janschka hat auf die von uns nach wie vor vertretenen Maßnahmen hingewiesen, die ja bereits im Masterplan-Verfahren 2003 bis 2005 verabschiedet wurden. Der Konsens zwischen der damaligen UFO/ÖVP-Gemeinderegierung, dem Land NÖ. und allen Grundeigentümern hier in Kurzform:

1.)  Nach der Altlastensanierung des Gebietes nördlich des Freizeitzentrums kann das Gebiet unter den festgelegten Freigabebedingungen einer Verwertung zuführt, d.h. verbaut werden. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, dann kann auch nicht gebaut werden. Das war Konsens im Masterplanverfahren.

2.)  Vor Verbauung muss ein Generalverkehrsplan erstellt werden, der als ersten Schritt für eine spürbare Entlastung der Bevölkerung sorgt (Stichwort: Temporeduktion A2, Stichwort: Untertunnelung B17 oder Gleichwertiges, Stichwort: merkbare Verringerung der Lärm- und Abgassituation).

3.)  Zwischen dem Wohn- und Sportgebiet von Wiener Neudorf und dem IZ-Nord muss eine Grünzone als Abschirmung entstehen.

4.)  Die verkehrsmäßige Anbindung des IZ-Nord darf nicht über den Ort erfolgen, sondern muss über den Norden führen (A2, SCS, B17 außerhalb des Ortsgebietes).

5.)  Auf dem IZ-Nord können in der Endausbaustufe maximal 4.000 (hochwertige) Arbeitsplätze geschaffen werden. Das sind pro Jahr etwa 4 Millionen Euros an Kommunalsteuereinnahmen. Diese sind von der Gemeinde Großteils zweckgebunden für Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität zu verwenden, etwa für den Bau der Untertunnelung der B17. Damit ist dieses Projekt – im Gegensatz zu den Aussagen des Bürgermeisters – finanzierbar.

Eine Zu- und Abfahrt (wie von Herrn Wöhrleitner gewollt) über den Freizeitpark Reisenbauer-Ring kommt somit für uns nicht in Frage (siehe Punkt 4.)

Sollten wir den Eindruck bekommen, dass die Gespräche mit uns nur Hinhaltetaktik sind, werden wir umgehend die Bevölkerung um ihre Meinung und vor allem um Unterstützung bitten. Das kann in Form einer Unterschriftenaktion, einer Volksbefragung bis hin zu einer Demonstration erfolgen.

Es muss uns allen bewusst sein: Jetzt ist Handlungsbedarf angesagt! Diese Unterschriften und Aktionen entscheiden über das Ortsbild und die Lebensqualität unserer eigenen Generation, mit denen auch die nächsten Generationen leben müssen.