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B17-Unterführung machbar

Herr Wöhrleitner hat vor der letzten Gemeinderatswahl so getan, als würde er sich auch für eine Verkehrsberuhigung auf der B17 einsetzen. Dasselbe Lippenbekenntnis hat er übrigens auch verwendet, als es um eine Temporeduktion auf der A2 ging. Die Realität zeigt, dass ihn diese Themen wenig interessieren und er lieber den bequemen Weg geht, nämlich nichts dergleichen zu tun.

Der Gemeinderat hat noch im Jahr 2009 eine 100.000-Euro-teure Machbarkeitsstudie für die Untertunnelung der B17 in Auftrag gegeben. Diese wurde dem Bürgermeister Anfang 2010 übergeben, die er allerdings umgehend schubladisierte. Nach einigen Anläufen ist es uns nunmehr gelungen in die Planstudie Einsicht zu bekommen. Bei unserem Info-Abend konnten wir die Studie der Bevölkerung erstmals (auszugsweise) vorstellen.

Was schon im Masterplanverfahren der Jahre 2003 bis 2005 erarbeitet wurde, wird durch die Machbarkeitsstudie 2010 eindeutig bestätigt. Eine Untertunnelung ist die optimalste Möglichkeit, die Verkehrssituation entlang der B17 nachhaltig (!) zu entschärfen. Und sie ist sowohl technisch als auch finanziell machbar.

Wichtige Parameter der Studie:

–       Eine sinnvolle Länge ist exakt 981 Meter (inkl. Rampen).

–       Die Bauzeit beträgt 41 Monate – aufgeteilt in Etappen.

–       Die Baukosten belaufen sich auf 44 Millionen € (das sind ca. zwei Jahreseinkommen der Marktgemeinde Wiener Neudorf) und könnten zum größten Teil aus den Mehreinnahmen der Kommunalsteuer der neuen Arbeitsplätze am IZ-Nord bestritten werden. Die Gemeinde braucht deshalb keinesfalls irgendwelche geplanten Bildungseinrichtungen für unsere Kinder etc. aus dem Budget streichen – wie oftmals behauptet!

–       Die jährlichen Erhaltungskosten betragen ca. € 100.000,- (das sind die Einnahmen eines einzigen Tages der Marktgemeinde Wiener Neudorf).