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Schutzzone wird mit Wohnungen und Kindergarten verbaut

2005 hat der Gemeinderat (damals noch unter ÖVP/UFO-Führung) das Wiener Neudorfer Ortsgebiet östlich der Tierseuchenanstalt mit einer Freigabebedingung zur unverbaubaren Schutzzone erklärt. Dies geschah auf dringendem Wunsch der NÖ. Landesregierung, weil dieses Gebiet in der Hauptwindrichtung zur Tierseuchenanstalt liegt. Welche Gefahr denn genau von dieser Anstalt ausging, darüber herrschte seitens der zuständigen Beamten absolutes Stillschweigen.

Die genaue Formulierung im Gemeinderat hieß wortwörtlich: Die Bauland-Wohngebiet – Aufschließungszonen Nr. 4 und 5 – b) dürfen erst freigegeben werden, wenn die westlich davon gelegene Tierseuchenanstalt nicht mehr in Betrieb ist.

Jetzt plötzlich entstehen genau auf diesem Gelände Wohnungen, ein Generationenpark und in weiterer Folge ein Kindergarten.

Wie das geschehen konnte, darüber herrscht abermals absolutes Stillschweigen. Der Bürgermeister und seine SPÖ-Mandatare haben in der letzten Gemeinderatssitzung auch verhindert, dass die Bevölkerung darüber informiert wird.