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Von Newquay bis Land’s End und zurück

Am sechsten Tag unserer Reise erreichten wir den westlichsten Punkt Englands. Aber der Reihe nach. Nach einem guten englischen Frühstück fuhren wir nach St. Ives, einem malerischem Fischerdorf, das sich im Laufe der Zeit zu einem Kunstzentrum entwickelt hat. Rosamunde Pilcher ist hier geboren und viele ihrer Bücher und Filme spielen hier. Vom Busparkplatz bringt uns ein Shuttelbus  in den Ort, weil unser Bus für die Gassen zu lang ist. Früh am

Morgen waren noch nicht so viele Touristen im Ort unterwegs und so konnten wir uns frei bewegen.  Beim Kriegerdenkmal war für unsere Gruppe genug Platz um von der Führerin einiges Interessante über den Ort und Rosamunde Pilcher zu erfahren. Dann konnte jeder für sich die Gässchen bestaunen. Da gerade Ebbe war, war das gesamte Hafenbecken trocken und die Boote, die am Sand lagen, sahen eigenartig aus. Auch viele Bäckereien fielen uns auf und in jeder gibt es „Cornish

Pasty“ in den typischen Variationen.  Von St. Ives führt unser Weg weiter nach Land´s End, wo es immer recht windig ist. Auf der Rückfahrt gab es wieder viel zu sehen. Ein Fotostop bei St. Michael’s Mount, dem kleinem Bruder von Mount Saint Michele, wurde für Schnappschüsse genutzt. Weiter ging es entlang der Ärmelkanalküste zum „Glendurgan Garden“, einem Garten der seit dem Jahr 1820 gepflegt und mit Bäumen aus der ganzen Welt bepflanzt

wird. Riesige Zedern, haushohe Magnolienbäume und ein Irrgarten aus Kirschlorbeer ließen uns staunen.  Nach einem schweißtreibenden Rundgang, denn es hatte leicht zu Regnen begonnen, gab es „Cream Tea & Scones“ als Cornische Spezialität zur Jause. Nach dieser Köstlichkeit fuhren wir ins Hotel nach Newquay zurück,  wo uns ein gutes Dinner und eine unruhige Nacht erwatet. An diesem Abend feierte das ganze Land das 60jährige Thonjubiläum seiner Queen und es gab überall lautstarke Streetpartys.

Bis Morgen

Erhard Gredler