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Von Bournemouth nach Newquay

Zeitig am Morgen, für englische Verhältnisse eher in der Nacht, verließen wir unser Hotel in Bournemouth. Kleine Anmerkung am Rande: Hier war das Frühstück besser als das Abendessen befürchten ließ. Unser Reise führte uns durch Dorchester, wo auf den Überresten einer alten Stadt ein große Siedlung entstand, die nach den Vorstellungen von Prinz Charles errichtet wurde. Dort wurde kein Beton verbaut und die Häuser können für 99 Jahre gekauft werden. Kein schlechtes Geschäft für den Kronprinzen. Auf schmalen englischen Straßen und durch malerische Dörfer erreicthen wir  Abbotsbury, noch in der Grafschaft Devon, wo es für uns einen interessanten Garten zu besichtigen  gab. Tropische Pflanzen und Bäume aus der ganzen Welt füllen hier ein geschütztes Tal mit einer Unzahl überraschender Ausblicke. Weiter ging die Fahrt bei herrlichem Wetter durch die mittelalterliche Stadt Honiton, die für Honig und feine Klöppelspitzen berühmt ist, nach Exeter mit einer beeindruckenden Kathedrale. Bei der Brücke über den Fluß Tamar erreichten wir Cornwall. Wieder ging es über enge  Landstraßen an die Kanalküste, wo wir „ The lost Gardens of Heligan „ besuchten . Hier gibt es auch Subtropische Bäume, die hier bereits seit fast zweihundert Jahren wachsen und eine ungeheure Größe erreicht haben. Neben einem riesigen Gemüsegarten gibt es hier einen Blumengarten und einen Garten, der dem Vergnügen in vielen Formen Platz bietet.  Danach fuhren wir weiter nach Newquay, eine für seine Sandbuchten berühmten Stadt am Atlantik, wo der Bus wegen der schmalen Gässchen nicht bis zum Hotel fahren kann. Unsere Koffer müssen wir ungefähr 100 Meter zum Hotel rollen oder tragen. Das Hotel selbst ist ein alter Holzbau mit verwinkelten Treppen und es geht immer ein paar Stiegen hinunter, bevor man dann nach oben steigen kann. Ein sehr gutes englisches Dinner erwartete uns zum Abschluss des Tages.