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Die Reise geht weiter

Nach einer angenehmen Nacht in einem ruhigen Stadtteil von Wiesbaden, gestärkt mit einem ausgiebigen Frühstück das kaum Wünsche offenließ, starteten wir um 7 Uhr Richtung Brüssel. Die Fahrt ging über Limburg und Bonn nach Köln, wo wir über den Rhein fuhren. Vorbei an Aachen erreichten wir Belgien, wo unsere Fahrtroute über Lüttich und Leuven  zum Brüsseler Flughafen in Zaventem führte. Auf dem Flughafen trafen wir zeitgleich mit unseren Flugreisenden ein. Aus dem Bus kann man schneller aussteigen als aus einem Flugzeug – und so warten wir kurz am Flughafen. Dabei traf ich unseren Ex Vizekanzler Willi Molterer. Wir freuten uns beide auch in Brüssel Bekannte getroffen zu haben. Danach ging die Fahrt weiter in Richtung Calais, wo wir nach einer Passkontrolle auf die Fähre fuhren. Das Wetter hat ziemlich abgekühlt, denn es hat nurmehr 15 Grad auf dem Fährschiff. Mit einer halbstündigen Verspätung ging es hinaus auf den Ärmelkanal. Am Kanal waren kaum Wellen, sodass uns eine ruhige Fahrt erwartete. Leider war die Sicht nach kurzer Zeit sehr eingeschrenkt. Auf dem Schiff sind einige Spielcasinos und Restaurants, so wurde die Überfahrt trotz Nebels nicht langweilig wird. Bald waren die weißen Kreidefelsen schemenhaft zu erkennen  und wir erreichten den Hafen von Dover. Dort erwartete uns bereits unsere Führerin Barbara. Die Verspätung betrug nun schon 50 Minuten und das Warten im kühlen Nebel war kein Vergnügen. Runter von der Fähre und raus aus dem Hafen und.  Alle fahren auf der falschen Straßenseite. Natürlich erfahren wir bald den Grund dafür. Denn am Rechtsverkehr in Europa ist ein gewisser Herr Napoleon Bonaparte schuld. Da dieser in England nichts zu reden hatte, fährt man dort weiter auf der linken Seite und wir hoffen uns schnell daran zu gewöhnen. Die Küste entlang ging die Fahrt in Richtung Westen nach Brighton, wo wir im ältesten Hotel des Badeortes unsere Zimmer für 2 Nächte bezogen. Abendessen gibt es im Hotel. Das englische Bier ist gewöhnungsbedürftig. Am Mittwoch geht es nach London, wieder früh aus den Betten um dort möglichst viel zu sehen.

Bis zum nächsten Abend

Erhard Gredler