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28. September: Auf nach München

Bereits vor Tagesanbruch fahren wir los. Um 6 Uhr war Treffpunkt vor der alten Feuerwehr und alle Teilnehmer waren pünktlich zur Stelle. Über Linz und Passau geht es zügig nach München, wo wir kurz nach Mittag eintreffen und auch gleich unsere Führerin für eine sehr interessante Wies’n-Führung treffen. Auf dem Festgelände (warum das „Wies’n“ heisst íst nicht ersichtlich, denn ich habe nicht einen einzigen Grashalm gesehen) geht es schon hoch her. Die Führerin meint zwar, wir hätten „Gott sei Dank“ einen ruhigen Tag erwischt, denn heute ist ja praktisch nichts los, aber aus dem U-Bahnausgang strömen ohne Unterbrechung Leute in größeren und kleineren Gruppen auf die „Wies´n“.  Wenn man nicht aufpasst wird man mitgerissen. So geht es durch die „Zeltstraße“ in die „Ochsenbraterei“, wo wir feststellen können, daß bereits der 75. Ochse am Spies gebraten wird. Das Vieh hatte stolze 680 Kilo. Weiter zu den verschiedenen Zelten. Auch in die Straße der Schausteller werden wir geführt. Viele Attraktionen, manche neu und futuristisch, andere schon über 100 Jahre alt, warten hier auf Jung und Alt. Wir hören, dass der Aufbau der Zelte (von vorne sehen alle wie feste Hallen aus) bereits im Juli beginnt. Mit Böden, Küchen Schankanlagen (ein 200 Literfass ist in Spitzenzeiten in 8 Minuten leer) Geschirrwaschanlagen und Dekoration haben viele Handwerker einiges zu tun. Bis die Gäste kommen ist sehr viel Arbeit nötig aber es sieht aus, als ob sich der Aufwand rechnet. So haben wir erfahren, dass mit dem Oktoberfest und der Vorbereitung etwa 1 Milliarde Euro umgesetzt wird. Aber Geld ist nicht alles und das Bier schmeckt auch aus einem Maß noch recht süffig.  So, nun noch ins Hotel und etwas ausrasten nach diesem Tag mit viele Eindrücken.

Bis Morgen

Ihr Erhard Gredler