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Sozial-Schwindel im Kloster: Wohnungen sind nicht einmal rollstuhlgerecht!


Der Sozial-Schwindel der SPÖmit den angeblich „betreuten“ Wohnungen im Klosterpark nimmt kein Ende.

Zur Erinnerung: Vor der GR-Wahl 2010 wurde uns Wiener Neudorfern ein „Altersheim“ im Kloster angekündigt. Nachdem Herr Wöhrleitner die absolute Mehrheit mit knapper Not wieder erreicht hatte, war der absurde „Altersheim-Plan“ gestorben. Dafür wurde heftig mit dem Begriff „Betreutes Wohnen im Klosterpark“ geworben. Es sollte möglichst lange geglaubt werden, es gäbe in den Klosterwohnungen irgendeine Art von Hilfe und Unterstützung für Senioren. Zumindest solange bis alle Wohneinheiten verkauft sind und sich das Projekt rechnet. Nach unseren heftigen Protesten wurden die Wohnungen offiziell plötzlich nur mehr als „betreubar“ bezeichnet.

Das heißt ganz konkret: NICHT BETREUT.

Denn Betreuung kaufen kann sich jeder Bürger selbst in den eigenen 4 Wänden – sofern er/sie im Alter genügend Geld zur Verfügung hat. Dafür wurde aber unzählige Male von der SPÖ betont, dass die Wohnungen allesamt „barrierefrei“ seien, also für Rollstuhlfahrer ungehindert befahrbar. Bei einem Lokalaugenschein mussten wir aber jetzt entsetzt feststellen, dass erstens die Breite der Türen nur bedingt „rollstuhl-geeignet“ ist und zweitens die standardmäßigen Duschkabinen eine Bodenschwelle aufweisen. Kein Rollstuhlfahrer kommt dort ohne fremde Hilfe hinein. Wer also mit einem Rollstuhl in seiner neuen „barrierefreien“ Wohnung duschen möchte, muss vorher noch Tausende Euros für Umbaumaßnahmen zusätzlich aufbringen.