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Kronen-Zeitung: Wöhrleitner hat die Bevölkerung irreführend informiert!

Die Bürgerinitiative „Rettet den Klosterpark“ kämpft für die Erhaltung einer der letzten Freiflächen unseres Ortes. Selbst der Kronen-Zeitung ist das Engagement dieser Gruppe aufgefallen. Ein Redakteur hat umfassendes Material gesammelt und kommt zum Schluss, dass unser Bürgermeister die Bevölkerung irreführend informiert hat. Eigentlich ist das noch höflich formuliert – das könnte man auch anders ausdrücken.

 

img009 (Laden Sie den kompletten Artikel der Kronen-Zeitung vom 12. August 2011)

 

Jeder weiß, dass das Lebenshilfe-Wohnheim in den Klosterpark gebaut werden soll. Trotzdem hat Herr Wöhrleitner versucht, den Wiener Neudorfern einzureden, dass auf einem Grundstück „neben dem Park“ gebaut wird. Knapp 1.000 Personen haben bekanntlich mit einer Unterschriftenaktion den Bürgermeister gebeten, doch einen der vorhandenen Alternativstandorte zu überlegen. Aber der Bürgermeister, seine SPÖ und die Lebenshilfe argumentieren rein auf der emotionalen Ebene und versuchen – entgegen besserem Wissen – die Unterschriftenaktion und das Aufzeigen von alternativen Standorten als behindertenfeindlich zu denunzieren.

 

Fritzi Pospischil aus Biedermannsdorf, Vize-Präsidentin der Lebenshilfe NÖ. und Gemeindebedienstete in Wiener Neudorf hat es nicht geschafft, in ihrer Heimatgemeinde ein Grundstück für ihr Projekt zu bekommen. In Wiener Neudorf hatte sie mehr Glück. In der Ausgabe der NÖN (Woche 34) hat sie berichtet, dass es keine Einsprüche bei der Bauverhandlung im Klosterpark gab und alternative Standorte geprüft worden wären. Richtig ist, dass es einige Alternativen gab, aber keine einzige wirklich geprüft wurde. Richtig ist weiter, dass es ausreichend Einsprüche gegen den Standort gab – im Gemeinderat von allen Oppositionsparteien und nicht zuletzt durch 1.000 Unterschriften. Aber die Lebenshilfe ließ ausrichten, dass man sich durch Zurufe von außen nicht in der Entscheidung beeinflussen lassen werde – und das verlange sie auch von der Gemeinde. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass ein auswärtiger Bauherr den Wunsch der heimischen Bevölkerung nach einem anderen Standort als Zuruf von außen bezeichnet – und sich unser Bürgermeister danach richtet.