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Leserbrief von Fr. Waltraud Rucker zum Thema Gemeindeteich

Nachstehend veröffentlichen wir einen der Briefe, die an uns gerichtet wurden. Die Zustimmung von Fr. Rucker zur Veröffentlichung liegt vor.

Betreff: KAHRTEICH

Die letzten hochsommerlichen Badetage am Kahrteich veranlassen mich, meinem Ärger über die neuen Badebedingungen Luft zu machen. Zu Beginn möchte ich bemerken, dass ich eine Gebührenerhöhung für Saisonkarten durchaus verstehen würde, wenn damit ein gewisser Standard garantiert würde. Aber um 100 % die Preise zu erhöhen und gleichzeitig die Bedingungen zu verschlechtern, das verstehe wer kann. Dass das Restaurant nun viele Gäste anzieht und sehr ansprechend geführt wird, ist eine Sache. Dass viele Gäste mit dem Auto kommen, und die ohnehin zu wenigen Parkplätze beanspruchen, ist eine andere. Speziell die Mittagsgäste kommen anscheinend großteils mit dem Auto. Und auch die auswärtigen Badegäste sind meist motorisiert, sodass bereits in den Vormittagsstunden an heißen Tagen und Wochenenden die Parkplätze Mangelware sind.

Ich fahre seit 40 Jahren meist mit dem Rad, wäre aber heuer gern mit meinem 11 Monate alten Enkelkind per Auto zum Baden gefahren. Nicht nur, dass man dann am äußersten Ende landet – wenn überhaupt – muss man dann noch mit Wagen, Taschen etc. den Weg bis zum Babystrand absolvieren. Es lebe die körperliche Fitness.

Dass ein weiterer Ausbau von Parkplätzen siehe Ozean nur zur Folge hat, dass dann noch mehr Badegäste kommen und die Wiese bevölkern, sei dazu angemerkt. Meiner Meinung bleibt nur eine Zugangsbeschränkung, wie es Biedermannsdorf souverän verordnet hat. Warum geht das nicht bei uns?Kann man nicht positive Lösungen nachahmen?

Beim Georgsmarsch 2010 habe ich den Bürgermeister auf die zu erwartenden Probleme angesprochen und er meinte kryptisch, er arbeite an einer für die Wiener Neudorfer akzeptablen Lösung. Er scheint zu vergessen, dass wir in unserer Gemeinde bereits ca. 10.000 Einwohner haben. Wenn nur ein Drittel zum Kahrteich kommt, reicht das meiner Meinung völlig.

Bei meinen Spaziergängen durch den Klosterpark ist mir aufgefallen, dass früher mehr Sitzbänke verteilt waren. Momentan hat man Mühe, eine schattige Bank zu finden. Ich vermute, dass die meisten Bänke am Kinderspielplatz gelandet sind?!

Vielleicht können Sie als Opposition einen Denkanstoß geben. Ich freue mich jeden Sommer über dieses Badejuwel und bin deswegen besonders verärgert.

 

Liebe Grüße sendet Waltraud Rucker

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Anm. d. Red: Falls Ihnen unser Heimatort ebenso am Herzen liegt und Sie eine Nachricht veröffentlichen möchten – schreiben Sie uns oder senden Sie uns ein kurzes E-Mail an: oevp-wienerneudorf@gmx.at