« Zurück zur Übersicht

Kahrteich: Wöhrleitner hat’s vermasselt

Die Wasserqualität unseres Erholungsteiches ist seit vielen Jahren gefährdet. In den 90er Jahren wurde eine sündteure Belüftungsanlage installiert und die Wasserrechtsbehörde hat eine maximale Besucheranzahl festgelegt. Seit damals ist es gelungen, die Wasserqualität schrittweise zu verbessern. Weil der Kahrteich als Erholungsgebiet für die Wiener Neudorfer so immens wichtig ist, hat die gesamte Opposition (ÖVP, UFO, FPÖ) der SPÖ die Zusammenarbeit bei diesem Thema angeboten. Die SPÖ hält aber daran fest, die anderen Fraktionen aus den politischen Überlegungen auszuschließen.

Bekanntlich war die bisherige Preisgestaltung der Eintrittsgelder für den Kahrteich EU-widrig. Die Wöhrleitner-SPÖ hat deshalb versucht, durch eine Verbilligung der Tageskarten (für Auswärtige) und Anhebung der Jahreskarten für Neudorf-Card-Besitzer die Richtlinien zu umgehen. Dass das nicht klappen wird, war der Opposition bewusst und so wurde die SPÖ ersucht, dass gemeinsam eine haltbare Lösung gefunden wird, um den Bestand des Kahrteiches als Erholungsgebiet für die Wiener Neudorfer  zu garantieren. Doch die SPÖ blieb stur bei ihrem Antrag. Zuerst wurde der SPÖ-Antrag am 21. März 2011 im Gemeinderat abgelehnt, weil eine SPÖ-Gemeinderätin fehlte. Das wollte sich Herr Wöhrleitner nicht gefallen lassen. Bei einer nochmaligen Sitzung am 31. März 2011 ist er noch einmal gescheitert, aber am 13. April 2011 hat der Antrag „leider“ eine knappe Zustimmung erhalten, weil bei dieser GR-Sitzung alle SPÖ-Gemeinderäte anwesend waren. Nunmehr wurde gegen diesen Beschluss neuerlich Beschwerde eingereicht – mit sehr guten Chancen auf Erfolg.

Wenn die SPÖ so weitermacht, dann setzt sie unser Erholungsgebiet tatsächlich aufs Spiel. Wir können der SPÖ nur weiterhin die Zusammenarbeit anbieten, zwingen können wir sie nicht. Es ist einfach zu wenig, wenn unser Bürgermeister im Kurier-Artikel vom 13. August lediglich larmoyant zugibt, dass er nicht weiß, was er machen soll. Damit eines klar ist: Eine generelle Öffnung des Kahrteichs für alle und jeden kommt für uns nicht in Frage. Wir müssen einfach einen gemeinsamen Weg finden, der den Kahrteich nachhaltig als Erholungsgebiet für uns Wiener Neudorfer sichert.

Der Kurier-Artikel zum Nachlesen:

img010