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Riesiger Unmut aufgrund der Gebührenerhöhung

Die Einfamilien- und Reihenhausbesitzer haben in diesen Tagen die neueste Quartalsvorschreibung der Gemeindegebühren erhalten. Jetzt haben die Wiener NeudorferInnen schwarz auf weiß, worüber wir in den letzten Monaten ausführlich berichtet haben. Die Gebühren für die ersten 3 Monate sind gehörig angehoben worden. Wütende BürgerInnen haben uns angerufen und von Erhöhungen von € 50,- bis € 160,- gesprochen, was auf das gesamte Jahr hochgerechnet Mehrbelastungen von € 200,- bis € 650,- bedeutet.

Unsere Liste hat gemeinsam mit den anderen Oppositionsparteien (UFO, FPÖ) versucht, diese Gebührenerhöhungen zu verhindern bzw. wenigstens abzuschwächen, aber unser Bürgermeister hat im Namen der SPÖ gemeint, dass diese Erhöhung eine Bagatelle und leicht verkraftbar wäre. Zig Telefonate, die wir in den letzten Tagen geführt haben, zeigen uns ein anderes Bild.

Viele Wiener NeudorferInnen haben uns gebeten, etwas dagegen zu unternehmen. Wir können nur im Gemeinderat versuchen zu argumentieren, aber die Wöhrleitner-SPÖ fährt derzeit diktatorisch über alle Argumente der Opposition drüber. Und solange die Wöhrleitner-SPÖ die absolute Mehrheit hat, wird sie diesen Kurs beibehalten.

Die Wohnungsbesitzer und Wohnungsmieter werden diese Erhöhung erst bei der nächsten Betriebskostenabrechnung spüren.

Diese gravierende Erhöhung ist vor allem deshalb ärgerlich, weil sie nicht notwendig war. Wiener Neudorf hat seit Jahren steigende Einnahmen – sowohl von den Betrieben als auch vom Bund/Land. Aber leider hat die Wöhrleitner-Regierung die gute finanzielle Situation der Gemeinde in den letzten Jahren komplett verspielt. Für welche sinnlosen Projekte diese Gebührenerhöhungen dienen, fast ist man geneigt zu schreiben: verschwendet werden, werden wir in unserer nächsten INFO-Schrift, die Ende Februar erscheinen wird, ausführlich darlegen.