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Repräsentationskosten-Kaiser Wöhrleitner

Von Zeit zu Zeit muss ein Bürgermeister auch einmal „eine Runde schmeißen“. Dann und wann muss ein Bürgermeister auch einem Verein zusätzlich etwas zukommen lassen. Hin und wieder muss er schon einmal einen besonderen Gast in ein tolles Restaurant ausführen. Manchmal muss er auch für jemand ein Geschenk besorgen. Bei einem Ball oder einer Veranstaltung muss ein Bürgermeister schon einmal „etwas springen“ lassen. Damit er das nicht von seinem Gehalt bezahlen muss, gibt es ein sogenanntes „Repräsentations- und Spendenkonto“, über welches diese Gelder von der Gemeinde bezahlt werden – auch wenn so mancher glaubt, der Bürgermeister würde das selbst berappen.

So achtlos wie Herr Wöhrleitner mit den Finanzen der Gemeinde insgesamt umgeht, genauso hat er auch sein Repräsentations- und Spendenkonto sukzessive in die Höhe getrieben.

Bgm. Hofbauer beispielsweise gab über dieses Konto in den Jahren 1995 bis 1999 zwischen 10.000,- und 14.000,- € aus.

Unter Bgm. Janschka wurden in den Jahren 2000 bis 2004 Gesamtbeträge zwischen 14.000,- und 16.000,- € abgerechnet.

Bereits in seinem ersten Amtsjahr brauchte Herr Wöhrleitner knapp € 20.000,-. Diesen Betrag steigerte er 2007 auf € 23.000,-, 2008 auf € 26.000,- und 2009 auf über sagenhafte € 30.000,-. Die Ziffern für heuer sind noch nicht bekannt.