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Hinter den Kulissen scheint es ordentlich zu gären: SPÖ lässt eigenen Bürgermeister im Stich

SPÖ-Bgm. Wöhrleitner hat den von unserer Liste geführten Ausschuss für „Öffentliche Dienstleistungen“ unter der Leitung von GR Elisabeth Fechter beauftragt, den Vertrag mit den Taxiunternehmern zu überarbeiten. Das Gemeindeamt hat sich bemüht mit allen beteiligten Taxiunternehmern einen gemeinsamen Termin im Gemeindeamt zu vereinbaren. Der gemeinsame Termin war Freitag, der 5. November um 18.00 Uhr. Dazu wurden alle Ausschuss-Mitglieder zeitgerecht geladen.

Aufgrund des Wahlergebnisses besteht jeder Ausschuss (mit Ausnahme des Prüfungsausschusses) in Wiener Neudorf aus 6 Mitgliedern (4 SPÖ, 2 Liste H. Janschka/ÖVP/Unabhängige). Für die Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit der Hälfte der Ausschuss-Mitglieder erforderlich. Schon im Vorfeld gab es Gerüchte und Hinweise, dass einige der 4 SPÖ-Gemeinderäte diesem Ausschuss fern bleiben werden. Am Ausschuss-Tag selbst war dann klar, dass gleich alle 4 SPÖ-Gemeinderäte (Monika Waldhör, Markus Neunteufel, Andreas Grundtner und Michael Dubsky) nicht zur Sitzung kommen würden. Offiziell hatten alle 4 SPÖ-Gemeinderäte an diesem Freitag Abend wichtige, unaufschiebbare Termine. Hals über Kopf wurden daraufhin vom Gemeindeamt alle Taxiunternehmer – ohne Rücksprache mit der Ausschuss-Vorsitzenden – wieder ausgeladen.

Unsere beiden Ausschuss-Mitglieder (Elisabeth Fechter und Gaby Janschka), unsere beiden geschäftsführenden Gemeinderäte Erhard Gredler und Herbert Janschka sowie UFO-Gemeinderat Karl Köckeis (als geladener Zuhörer) erschienen pünktlich zur Sitzung. Weil die SPÖ komplett nicht erschienen war, musste die Sitzung wegen Beschlussunfähigkeit unverrichteter Dinge von der Ausschuss-Vorsitzenden geschlossen werden. Frau GR Fechter wird sich um einen neuen Termin bemühen.

Dass es innerhalb der SPÖ ordentlich rumort, das pfeifen ja sowieso schon die Spatzen von allen Dächern. Aber trotzdem ist es sehr eigenartig, dass die SPÖ den Wunsch ihres eigenen Bürgermeisters derart offensichtlich boykottiert und brüskiert.