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Klosterareal: Die nächste Grünfläche, die Herr Wöhrleitner verbetonieren will. Es hätte Alternativen gegeben!

Projekt Klosterverbauung

Eine großzügige Grünfläche muss diesen Gebäuden weichen

Die Gemeinde hat das Klosterareal in den 90er Jahren als Grüne Lunge angekauft. Inmitten des dicht besiedelten Ortes sollte es eine großzügige Grünfläche geben. Dass Herr Wöhrleitner eine regelrechte Panik vor Freiflächen hat, ist bekannt und dass er mit Grünflächen nichts anzufangen weiß, ebenfalls. Seine Bestimmung findet er darin, jede freie Fläche so dicht wie möglich und so hoch wie möglich zuzubauen.

Die Lebenshilfe Niederösterreich war auf der Suche nach einem Gratis-Grundstück im Süden Wiens, um ein Wohnheim für geistig  behinderte Mitbürger errichten zu können. Während alle andere Gemeinden vor allem aus Platz- und finanziellen Gründen abgewunken haben, sah Wöhrleitner dies als Chance, sein angepatztes Image als Schulden-Bürgermeister im Land ein wenig aufzupolieren. Beim eiligst einberufenen Spatenstich durfte er dafür mit dem Präsident der NÖ. Lebenshilfe und der zuständigen Landesrätin aufs Foto. Wir haben alternative Liegenschaften aufgezeigt. Aber der Bürgermeister will unbedingt als nächstes das Klosterareal komplett zubetonieren. Da kam ihm der gute Zweck der Lebenshilfe gerade recht.

Wir haben dieses Grundstück vis-à-vis des Gemeindeamtes vorgeschlagen.

Natürlich wissen wir, dass die von uns vorgeschlagene Liegenschaft vis-à-vis des Gemeindeamtes kleiner ist als die Klosterfläche. Aber wir glauben, dass die Lebenshilfe auch zufrieden gewesen wäre, wenn sie diese Liegenschaft bekommen hätte. Dann wäre eben der konzipierte Bau anders, vielleicht auch etwas kleiner ausgefallen. Für ein Wohnheim hätte die Grundfläche von mehr als 1.000 m2 allemal ausgereicht.