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Bis auf Hrn. Wöhrleitner verzichten alle GR freiwillig auf Bezugserhöhung

Am Samstag, den 30. Oktober, wurde die vertagte Gemeinderatssitzung vom 25. Oktober fortgesetzt. Das Hauptthema war der teilweise freiwillige Verzicht der Gemeinderatsmandatare auf die bereits durchgeführte 30 %ige Bezugserhöhung.

Nachdem sich die SPÖ monatelang geziert hat, zeichnete sich ab, dass hier ein Umdenken einsetzt – mit einer Ausnahme: Bürgermeister Wöhrleitner. Er hat bei beiden Sitzungstagen eher kläglich versucht zu erklären, weshalb er als einziger keinen Verzicht leisten wird. Schade, dass es der SPÖ nicht gelungen ist, ihren eigenen Bürgermeister davon zu überzeugen, dass er sich nicht als einziger ins Abseits stellen soll.

Endergebnis: Alle Gemeinderatsmandatare (Bürgermeister, Vize-Bürgermeister, geschäftsführende Gemeinderäte, Ausschuss-Vorsitzende und einfache Gemeinderäte) haben bereits vor Monaten eine 30 %ige Bezugserhöhung erhalten. Diese wird nun für 32 von 33 Gemeinderäten großteils zurückgenommen. Einzige Ausnahme: Herr Wöhrleitner.

Das ist umso beschämender, nachdem er hauptverantwortlich für die derzeitige finanzielle Schieflage der Gemeinde ist. Er findet überhaupt nichts dabei, Sozialleistungen zu streichen bzw. zu kürzen und Gebühren zu erhöhen und im Gegenzug eine 30 %ige Gehaltserhöhung für ihn selbst gerecht und fair zu finden. Er hat es auch sehr begrüßt, dass alle anderen Gemeinderäte freiwillig auf einen Teil ihrer Gehaltserhöhung verzichtet haben. Dem Beispiel aller anderen folgen, wollte er aber keinesfalls.