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(Un)betreutes Wohnen: Der ganz große Bluff!

Zur Erinnerung:

Um das Problem der Seniorenbetreuung im Ort zu lösen, wurde von der SPÖ gleich einmal ein „Altersheim“ im Klosterareal versprochen. Obwohl Wöhrleitner und Co. wissen mussten, dass ein solches Projekt für eine Gemeinde vollkommen unfinanzierbar ist. Nur das Land NÖ kann ein entsprechendes Pflegeheim finanzieren, errichten und betreiben, sofern im Bezirk Bedarf besteht.  Anstatt nun aber rechtzeitig  in eine ehrliche Diskussion mit dem Gemeinderat und den Bürgern einzutreten, wurde ein neuer Begriff erfunden: Wer eine Wohnung im Klosterareal erhält, kann dort angeblich „betreut wohnen“.

Mit der Aussicht auf „betreutes Wohnen“ im Ort hat die SPÖ ganz bewusst in vielen Wiener NeudorferInnen Erwartungen geweckt, im Alter einen Platz zu finden wo im Bedarfsfall Hilfe zur Verfügung steht. Erst in den letzten Wochen hat sich herausgestellt, dass die ganze Geschichte vom „betreuten Wohnen“ frei erfunden wurde.  Zuletzt musste die SPÖ zugeben: ES GIBT KEINE BETREUUNG. Es handelt sich um rollstuhlgerechte Mietwohnungen mit einem monatlichen Mietpreis von durchschnittlich € 350,-. Man hat die Hoffnungen zahlreicher Menschen benutzt um ein falsches Wahlversprechen aufrechtzuerhalten. Wie zum Hohn sprach man zuletzt sogar noch vom „betreubaren Wohnen“. Anders ausgedrückt: Man kann sich dort jederzeit auf eigene Kosten PRIVAT betreuen lassen, so wie jeder andere Bürger auch bei sich zu hause – sofern man es sich leisten kann.

Im Nebenhaus untergebracht ist ein Tageszentrum für maximal 14 Personen zum Preis von € 50,- pro Tag, der von einem SPÖ-nahen Verein betrieben werden soll. Dazu wird es eine Kurzzeitpflegestation der Volkshilfe für maximal 12 Patienten geben, wobei Voraussetzung ist, dass keine Demenz vorliegt.

Und selbstverständlich gibt es wieder ein Finanzschmankerl à la Wöhrleitner. Denn: er hat mit seiner SPÖ-Mehrheit mit diesem Bau der Gemeinde eine Haftung in unbeschränkter Höhe gegenüber der Volkshilfe aufgebürdet. Mit anderen Worten: Macht die Volkshilfe einen Verlust, dann ersetzt die Gemeinde der Volkshilfe diesen Betrag. Egal wie hoch. Und: Diese Ausfallshaftung gibt es für alle, auch für Nicht-Wiener Neudorfer.