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Viele Wiener Neudorfer fragen sich: Wo ist unser Geld?

Wie kann es sein, dass eine Gemeinde, die noch vor ein paar Jahren zu den „reicheren“ gezählt hat, nunmehr finanziell derart angeschlagen ist? Diese Frage stellen sich derzeit fast alle Wiener NeudorferInnen. Er hätte keine goldenen Türschnallen gekauft, rechtfertigt sich unser Bürgermeister. Ja, leider – antworten wir darauf – denn dann hätten wir jetzt zumindest etwas, das wir verkaufen könnten.

Unwirtschaftliches Verhalten, das Ausnützen einer absoluten Mehrheit, gepaart mit der Unfähigkeit, ein Unternehmen gut zu führen, haben uns in die jetzige Situation geführt.

Es ist die Summe von unzähligen Fehlern und ganz bewussten politischen Aktionen. Da ein Zuckerl, dort ein Zuckerl, ganz gezielt verteilt:

  • Unverschämt hohe Gehaltserhöhungen für ausgewählte Gemeindebedienstete und unnötig viele neue Personalaufnahmen (abseits der Kinderbetreuung) belasten das Budget mit zusätzlich 1,1 Mio. € pro Jahr.
  • Die Ausgliederung der Schulden in eine  Tochterfirma der Gemeinde unter der Geschäftsführung von Herrn Wöhrleitner. Damit kann vieles am Gemeinderat vorbei entschieden werden, auch Kostenübernahmen für das Volksheim, das der Gemeinde gar nicht gehört, sondern einem SPÖ-nahen Verein.
  • Verantwortungslose Preispolitik, z.B. um bis zu 30 % höhere Kosten bei Straßensanierungen als bei der Vorregierung und am Markt erzielbar.
  • Völlig überteuerte und schlecht verhandelte Projekte. Alleine das neue Feuerwehrhaus (das bereits von der Vorregierung geplant wurde) hätte bei nahezu identer Architektur bei uns um 1,3 Mio. € weniger gekostet.
  • Freundschaftsdienste, wie der Ankauf des wertlosen Grundstückes südlich der Tierseuchenanstalt um 1 Mio. €, damit die ABB-Gründe durch einen privaten Investor billiger verbaut werden können.
  • 6-stellige Beträge für den Fußballverein und überhöhte Subventionen an andere Vereine, damit sich dort wieder eine SPÖ-nahe Funktionärsclique etabliert.
  • Sage und schreibe 15 Millionen € (!!!!) mehr Kredite in den letzten 5 Jahren belasten die Gemeinde mit weiteren 900.000,- € pro Jahr an zusätzlichen Rückzahlungen.

Diese Liste ließe sich fortsetzen und macht deutlich, wie die Wöhrleitner-SPÖ die Gemeindekassa sukzessive ausgeleert hat.