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A2: Warum es trotzdem nicht leiser wird

Ende Juli 2010 wurden von der ASFINAG endlich die vor Jahren versprochenen Aufsätze (Oktogone) auf die Lärmschutzwand entlang der Autobahn aufgebracht. Dass es trotzdem zu keiner Verbesserung der Lärm-Situation gekommen ist, ist nicht verwunderlich. Im Spätsommer 2004 wurde vom damaligen Bürgermeister Janschka mit der ASFINAG und dem Land NÖ. ein 4-Punkte-Programm besprochen, das leider vom derzeitigen Bürgermeister teilweise negiert und teilweise nicht weiter verfolgt wurde. Die Verwirklichung aller 4 Punkte hätte zu einer nachhaltigen Lärmminderung geführt.

Punkt 1.) war die Beibehaltung der Fahrgeschwindigkeit auf 80 km/h (die aufgrund der A2-Sanierungsarbeiten sowieso verordnet wurde). Diese Temporeduktion wurde leider im Herbst 2005 vom damals „neuen“ Bürgermeister Wöhrleitner nicht für wichtig empfunden und ist wieder gefallen. Seither gilt wieder: Tempo 130.

Punkt 2.) war die Isolierung der Autobahnbrücken, die leider wie ein Resonanzkörper wirken und den Lärm verstärken. Diese Maßnahme hätte im Sommer 2005 erfolgen sollen und wurden vom „neuen“ Bürgermeister Wöhrleitner nicht für wichtig empfunden.

Punkt 3.) war die Verstärkung oder Neuerrichtung der bestehenden Lärmschutzwand, die aufgrund ihres Alters bereits lärmdurchlässig geworden ist.

Punkt 4.) war die Aufbringung sogenannter Oktogone.

Nunmehr wurde als Bruchstück und Einzelmaßnahme nur Punkt 4.) nach Jahren verwirklicht.  Aber alleine diese Teilmaßnahme bewirkt überhaupt nichts.