« Zurück zur Übersicht

Wöhrleitner hat die Gemeinde völlig abgewirtschaftet

Das Budget einer Gemeinde besteht aus dem sogenannten „ordentlichen“ Haushalt und dem „außerordentlichen“ Haushalt. Im ordentlichen Haushalt werden alle ständigen, alljährlich wiederkehrenden Einnahmen den ständigen, alljährlich wiederkehrenden Ausgaben gegenüber gestellt. Natürlich sollen die Einnahmen die Ausgaben übersteigen und dadurch ein Gewinn erwirtschaftet werden. Das ist der sogenannte Überschuss, der für Projekte, wie z.B. Umbauten, Neubauten, Straßenneugestaltungen u.s.w. verwendet wird, also für Ausgaben, die nicht alljährlich anfallen, sondern projektbezogen sind. Je weniger Überschuss erwirtschaftet wird, umso mehr Kredite müssen für die außerordentlichen Ausgaben aufgenommen werden.

Die hauptsächlichen Einnahmen der Gemeinde sind Zuschüsse des Landes sowie Steuern und Abgaben, in Wiener Neudorf vor allem die Kommunalsteuerabgabe der vielen Betriebe (3 % der Bruttolohnsumme, das sind derzeit über 10 Mio. €). Die Aufstellung der letzten 10 Jahre macht deutlich, dass die Haupteinnahmen der Gemeinde gerade in den letzten 5 Jahren deutlich angestiegen sind, dass aber der Überschuss deutlich gesunken ist, heuer fast an die 0-Grenze.Die Aufstellung macht deutlich, dass die Einnahmen von den Ausgaben mehr und mehr aufgefressen werden. Die Aufstellung macht genauso deutlich, dass Herr Wöhrleitner alles verwirtschaftet hat. Er hat die Gemeindeverwaltung so weit aufgebläht, dass diese kaum mehr finanzierbar ist.

Während in der Amtszeit seines Vorgängers, Herbert Janschka, in 5 Jahren noch fast 11 Mio. € Gewinn erwirtschaftet werden konnten, schaffte Christian Wöhrleitner bei deutlich gestiegenen Einnahmen nur mehr weit weniger als die Hälfte. Heuer laufen wir sogar erstmals seit über 50 Jahren Gefahr, dass die Ausgaben die Einnahmen übersteigen.