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Wöhrleitner: Kein Interesse an Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A2

Janschka - ÖVP auf der Autobahnbrücke fordern LärmschutzWas hat Herr Wöhrleitner vor der Gemeinderatswahl nicht alles versprochen, um ja Bürgermeister zu bleiben. Viele Wiener NeudorferInnen haben ihm geglaubt und sind ihm damit auf den Leim gegangen. Die SPÖ-Bundesparteizentrale musste sogar ihre Beziehungen spielen lassen, um den Bürgermeister noch vor der Wahl extra in der Kronen-Zeitung auftreten zu lassen. Er werde der ASFINAG „die Leviten lesen“, wenn nicht umgehend eine Temporeduktion auf der A2 erfolgen würde, ließ er dort berichten. Seitdem hat man von Ihm in dieser Sache nichts mehr gehört.

Tatsache ist, dass knapp 30 % der Neudorfer vom Autobahnlärm und 100 % der Neudorfer von den Abgasen und der Feinstaubbelastung dieses meistbefahrenen Straßenstückes der Südautobahn belastet sind und massiv darunter leiden. Tatsache ist auch, dass es Herr Wöhrleitner nicht schafft, unseren Ort gegen die Interessen der ASFINAG zu schützen.

Die bestehende Lärmschutzwand ist längst brüchig, äußerst lärmdurchlässig und nützt aus als Schutz praktisch überhaupt nicht mehr. Die Wirksamkeit der vom früheren Bürgermeister Janschka herausverhandelten Temporeduktion auf 80 km/h wurde durch eingeholte Gutachten untermauert. Die Schadstoffbelastungen sind um 60 bis 80 % gesunken, der Lärm um knapp die Hälfte. Unter Wöhrleitner wurde diese Maßnahme sofort im September 2005 wieder abgeschafft und seither darf wieder mit 130 Sachen (noch dazu unkontrolliert) an uns vorbeigerast werden.

Aus der Position der Opposition ist es natürlich ungleich schwerer, im Namen einer Gemeinde Verhandlungen zu führen. Wir haben dieses Thema trotzdem aufgegriffen und werden versuchen, zu retten, was noch zu retten ist.

In den letzten Tagen wurden von der ASFINAG sogenannte Oktogone auf die bestehende Lärmschutzwand aufgesetzt. Trotzdem ist die Lärmsituation nicht besser geworden. Das ist leicht erklärt: Die Oktogone wirken nur in Zusammenhang mit einer Temporeduktion und einer Sanierung (oder besser: Erneuerung) der Lärmschutzwand.