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Liebe Wiener Neudorferin, lieber Wiener Neudorfer,

ÖVP-Obmann Erhard Gredler

Die Gemeinderatswahl 2010 ist vorbei. Die ÖVP ist als einzige der wahlwerbenden Gruppen bei dieser Wahl von den Wählerinnen und Wählern massiv gestärkt worden. Die konstituierende Gemeinderatssitzung wurde durch den unnötigen Wahleinspruch der Grünen hinausgezögert, aber jetzt kann der neue Gemeinderat mit Elan seine Arbeit beginnen. Wir haben allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen unsere Zusammenarbeit für Wiener Neudorf angeboten. Dass wir beim Gespräch mit der SPÖ in wichtigen Punkten falsch informiert wurden, legt die Vermutung nahe, dass die regierende Partei an einer Zusammenarbeit für Wiener Neudorf kein Interesse hat. Ein zweites, von uns angebotenes Gespräch, wurde von der SPÖ nicht angenommen. Der SPÖ geht es nach wie vor nur um den eigenen Vorteil. Es ist schade, dass nur die ÖVP bereit war, auf einen Geschäftsführenden Gemeinderat zu verzichten, was die Gemeinde immerhin mit über 70.000,- € entlasten wird. Unser Antrag, dass auch die SPÖ und das UFO unserem Beispiel folgen, wurde bezeichnenderweise abgelehnt. Vom Sparen zu reden und es dann auch selbst zu tun, sind offenbar zwei Paar Schuhe.

Nachdem Herr Wöhrleitner alle unsere Angebote für eine Zusammenarbeit abgelehnt hat, bleibt uns die Oppositionsrolle. Es gab vor der Wahl auch einige überraschende Ankündigungen von Hrn. Wöhrleitner, an die wir erinnern werden, sollten sie nur ein Wahlgag gewesen sein. Die Abgasbelastung  auf der A2 ist für alle Wiener NeudorferInnen gesundheitsbedrohend und kann effektiv nur mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung reduziert werden. Auch bei diesem Thema haben wir unsere Mitarbeit angeboten, was Herr Wöhrleitner abgelehnt hat. Und auch die angekündigten Fortschritte beim Tunnel für die B 17 werden wir im Auge behalten, genauso wie das Budget, das völlig aus dem Ruder läuft.