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Frühlingsklausur: Das war der erste Schritt in die Zukunft

Einerseits: Sensationell!
Andererseits: Ewig schade!

Frühlingsklausur 2010

Gruppenarbeit unseres Frauen-Power-Teams Ruth Lang, Luise Mahlberg, Gaby Janschka, Maria Ertl, Elisabeth Fechter

Das war auf den Punkt gebracht die Einschätzung der Klausurteilnehmer über das Wahlergebnis. Sensationell was das Abschneiden der Liste „Herbert Janschka – ÖVP – Unabhängige“ betrifft (vor allem aufgrund der extrem kurzen Zeit). Ewig schade für Wiener Neudorf, dass die absolute Allmacht der SPÖ ganz knapp, aber doch, gehalten hat.

Insgesamt sprühten die 17 Teilnehmer (zukünftige Gemeinderäte und Funktionäre) unseres Teams bei der ganztägigen Frühlingsklausur am Samstag, den 20. März vor Elan, Dynamik und Tatendrang. Unter der Moderation von Herbert Janschka wurden in Plenum und in Kleingruppen die Vorhaben der nächsten Monate detailliert besprochen.

Die ÖVP wird sich in Hinkunft noch weiter öffnen, nach keiner strikten und sturen Parteilinie vorgehen, und den unabhängigen Charakter noch mehr betonen. Wir verstehen uns als eine Bewegung, in der alle umweltbewussten und bürgerlich orientierten Wiener NeudorferInnen Platz finden sollen. Wir stehen mit weit offenen Armen politisch in der Mitte, stellen an uns selbst hohe liberale Ansprüche mit ganz klar definierten Wertevorstellungen.

Ideenfindung für neue Wege: Thomas Simon, DI Norman Pigisch, Peter Pfeiler

Wir werden komplett neue Wege in der Jugendarbeit gehen. In diesem Bereich werden wir in den nächsten Wochen und Monaten ein völlig neues Konzept entwickeln. Dasselbe gilt in der Frauenpolitik. Wir werden frauenspezifische Vorträge und Seminare organisieren und insgesamt der Frauenbewegung einen viel höheren Stellenwert als bisher geben. Ein ganz wichtiger Faktor ist die Wirtschaftspolitik des Ortes. Der Wirtschaftsbund der ÖVP Wiener Neudorf wird eng mit der Wirtschaftskammer zusammenarbeiten und versuchen, unsere Heimatgemeinde nachhaltig als Wirtschafts- und Arbeitsplatzstandort abzusichern. Auch in diesem Bereich sind einige Veranstaltungen geplant, die noch im Detail besprochen werden müssen. Der Seniorenbund hat in den letzten Monaten einige neue Mitglieder gewonnen, wird weiterhin zumindest 1 x pro Monat zu einem interessanten Nachmittag einladen und ist bestrebt, seine Angebotspalette ständig zu erweitern. Dasselbe gilt für den ÖAAB, den Arbeiter- und Angestelltenbund der ÖVP.

Argumente mit Nachdruck: Erhard Gredler, Stefan Satra

Kleingruppe "Öffentlichkeitsarbeit": Karl Endl, Maria Ertl, Mag. Michael Schweda, Ing. Johann Grath, Christoph Strack

Ein mit den Ergebnissen der Frühlingsklausur sichtlich zufriedener Moderator: Herbert Janschka

Ein besonderes Anliegen ist uns das ÖVP-Kulturprogramm, das wir auch bestrebt sind, noch interessanter und abwechslungsreicher zu gestalten. Es wird in Hinkunft noch mehr Themenausflüge und Kulturfahrten geben. Als Ergänzung zum Kulturprogramm der Gemeinde werden wir auch zusätzlich qualitativ anspruchsvolle Veranstaltungen anbieten.

Mit engagierter und überzeugender Rhetorik werden die Ergebnisse der Kleingruppen im Plenum vorgestellt

DI Norman Pigisch beeindruckt das Plenum mit seinen Ausführungen der Untergruppe "Interne Kommunikation"

Nachdem die Wiener NeudorferInnen die SPÖ abermals mit einer – zwar denkbar knappen – absoluten Mehrheit ausgestattet haben, bleibt uns politisch die Kontrollfunktion. Wir werden unsere Rolle als überlegt agierende, überlegt argumentierende und  konstruktive Oppositionsgruppe im Sinne unseres Ortes wahrnehmen. Wir werden die Bevölkerung rasch und umfassend informieren und versuchen, im Rahmen unserer Möglichkeiten die uns wichtigen Themen ansprechen und vorantreiben. Wir werden uns kein Blatt vor den Mund nehmen und weder einen Kuschel- noch einen Konfrontationskurs fahren. Wir werden alle Dinge beim Namen nennen und den Wiener NeudorferInnen zu jeder Zeit ein verlässlicher Partner sein. Wir werden die SPÖ unterstützen, wenn Sie – im Gegensatz zu bisher – zur Zusammenarbeit bereit ist, aber wir werden keinen Millimeter von unserer Politik abweichen, wenn wir das für die Zukunft unseres Ortes für wichtig und unerlässlich halten.

Kleingruppe Jugendarbeit: Marcell Randa-Frank, Christoph Strack, Stefan Satra, Mag. Michael Schweda