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Der Defizit-Wöhrli

Unser Bürgermeister lässt sich bekanntlich liebevoll gerne „Wöhrli“ rufen. Das macht ihn,  zugegebenermaßen, auch einigermaßen sympathisch. Aber eines kann unser Wöhrli sicher nicht: Mit Geld umgehen.

Während die UFO/ÖVP-Regierung aufgrund einer umsichtigen Budgetpolitik keine Gebühren zu erhöhen brauchte, wurde die Bevölkerung von der jetzigen SPÖ-Alleinregierung ordentlich zur Kassa gebeten. De facto wurden alle Gebühren und Abgaben erhöht, und das im Durchschnitt um 30 %. Auch die Kommunalsteuereinnahmen stiegen um 2 Millionen  € im Jahr. Da sollte man glauben, dass ein Bürgermeister damit auskommt. Leider nein. Der Schuldenstand stieg in der Wöhrleitner-Ära von 16 Millionen auf 31 Millionen. Sie fragen sich, wie so etwas möglich ist? Wir fragen uns das auch – und wir fragen den Bürgermeister bei jeder Sitzung. Dann sitzt er da, ein wenig betropetzt und lächelt. Das macht ihn, zugegebenermaßen, auch einigermaßen sympathisch.